Die Reise:

 

 


Tag 15 - Calico Ghost Town und Fresno

6:20 - Der Wecker klingelt. Dass die Nacht zu kurz war, steht außer Frage.

7:00 - Es geht runter zum Frühstück. Den Koffer lasse ich fertig gepackt im Zimmer an der Tür stehen. Er wird abgeholt und zum Bus gebracht. Das Frühstück ist so umfangreich und super wie gestern.

8:40 - Wir fahren los. Schon nach ein paar Minuten geht es auf die Autobahn, die parallel zum Strip verläuft. Wir haben noch mal einen kurzen Blick auf die Casinos.

11:10 - Ankunft am "Calico Ghost Town". Eigentlich war dieser Stopp auf der Fahrt zum Grand Canyon vor fünf Tagen eingeplant, die Reiseleiterin hat ihn aber sinnvollerweise auf heute verschoben, da wir wieder dran vorbei kommen und heute mehr Zeit haben. Auch haben wir so an diesem, ansonsten reinem Fahrtag, zumindest eine Attraktion.

Mein Fall ist Calico nicht. Auf einem Hügel liegen hier mitten in der Wüste etwa 20 Hütten im Western-Stil. Es gibt verschiedene Läden, ein paar Imbisse, sowie (abgesperrte) ehemalige Mienen-Zugänge und ein nettes altes Schulhaus. Wer nicht nur Obst zu Mittag essen will (s. 14:25), muss hier was finden. Ich esse einen Hotdog und eine "Prezel". Beides kaufe ich in einem "Saloon", der noch genauso aussieht, wie auf den Fotos der USA-Reise, die meine Großeltern gemacht haben - 1995.



Rund eine Stunde bleiben wir in Calico, dann geht's weiter.

13:40 - Unsere Reiseleiterin "weckt" uns. Fast der ganze Bus war weggepennt. Grund ist natürlich Vegas, aber auch allgemein ist es einfach anstrengend, nunmehr seit 14 Tagen jeden Tag von 6:00 bis 23:00 auf den Beinen zu sein, und so viel Neues und Beeindruckendes zu sehen. Das Aufschauen an dieser Stelle der Autobahn lohnt sich aber: Wir fahren an einem "Flugzeugfriedhof" vorbei. Leider nur in der Ferne sehen wir die alten Vögel in der Wüste liegen. Liegen, nicht verrotten: Das trockene Klima in der Wüste konserviert. Direkt dahinter steht ein wirklich riesiger Windpark.



14:25 - Wir machen eine halbe Stunde Pause an der "Murry Family Farm", einem Hofladen mit Obst, Gemüse, Backwaren und jede Menge anderem "Natur- und Landlebenplunder".



17:10 - Ankunft im Hotel in Fresno, welches leider in keiner so guten Gegend liegt. Nicht, dass hier ständig etwas passieren würde, aber die Reiseleitung meinte, man müsse nicht unbedingt rausgehen. Gegenüber ist halt ein Park mit Dutzenden von Obdachlosen und sonst ist hier kaum eine Menschenseele zu sehen. Wohl fühlt man sich leider eher nicht.





Zimmer: Die Zimmer sind internationaler Hotelketten-Standard, ich würde sie als schick und modern einstufen.
Internet: Kostenloser Wlan und kostenlose PCs. So muss das sein!
Lage: Siehe Text oben (17:10) und unten (18:45).
Frühstück: Das Frühstück ist hier leider "Kontinental", was gleichbedeutend mit "sehr dünn" ist. Es gibt Toast, Marmelade, Eier, Muffins und Melone, mehr nicht. Gegessen wird, provisorisch wirkend, im Ballsaal des Hotels an großen runden Tischen.
Webseite:



Noch ein paar Bilder von Fresno bzw. der Blick von meinem Zimmer:

18:45 - Nachdem ich die Abrechnung meiner fakultativen Ausflüge bei der Reiseleitung in der Lobby gemacht habe, gehe ich zu Subway um die Ecke. Das kann man meiner Einschätzung nach ohne Probleme machen, zumindest solange es hell ist oder man in der Gruppe/ als Mann unterwegs ist.

20:00 - Das Hotel hat ein "Business Center", welches sich als kleiner PC-Raum mit Drucker und Telefon herausstellt. Diesen nutze ich, um endlich noch mal meine Fotos auf einem USB-Stick zu sichern. Das war kostenlos das letzte Mal in Philadelphia möglich, ist also bitter nötig. Zwei Stunden später geht es für mich ins Bett, Schlaf nachholen.




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